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Ihr Manuskript
mit oder ohne oder wie ...?
Entscheiden Sie zuerst,
- ob Sie ein wortgetreues Redemanuskript schreiben wollen oder
- ob Ihnen eine Gedankenstütze (Stichwortzettel, Kärtchen) reicht.
Mit Manuskript
Während Sie das Manuskript schreiben, beachten Sie,
- dass ein Manuskript für Mund und Ohren gedacht ist
(Ihr Sprache sollte in Ihren Mund passen und von den Zuhörern sofort verstanden werden können).
- dass die Sprache eines Manuskriptes an die Sprech-/Hörsituation angepasst sein sollte
(Ich kann einen komplizierten Satz, ein ungewöhnliches Wort noch einmal nachlesen, ich kann es aber kein zweites Mal "nachhören").
- dass das Manuskript Ihnen beim Vortrag helfen sollte
(Gestalten Sie es so, dass Sie sich während Ihrer Rede schnell und problemlos darin orientieren können.)
Mit Gedankenstütze
Eine Gedankenstütze kann aus einem Blatt Papier, einer Reihe von A6-Kärtchen oder enem Mindmap bestehen.
Gleich welche Form Sie wählen, in jedem Fall sollte die Gedankenstütze für Ihr Sprechen hilfreich sein. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie sich mit einem Blick auf Ihrer Gedankenstütze orientieren können
- Schreiben Sie gross genug.
- Nutzen Sie die Darstellung (Absätze, Zeichen wie Striche oder Pfeile) um Ihre Gedankenschritte sichtbar zu machen.
- Verwenden Sie Farben und Symbole, wenn Ihnen dies hilft.
Reden die mit Hilfe von Gedankenstützen gehalten werden, sind grösstenteils frei formuliert. Der Vorteil von freien Reden liegt in ihrer Unmittelbarkeit:
- Sie "erzeugen" Sprache direkt in der Sprechsituation,
- dadurch formulieren Sie automatisch einfacher und verständlicher.
- Sie können leichter auf Ihr Publikum reagieren.
- Sie können Aktuelles und momentan Gefragtes leichter einbeziehen.
Frei gehaltene Reden setzen aber voraus,
- dass Sie sich in der Sache sicher fühlen,
- dass Ihnen der Gedanke an Ihren Auftritt keine Alpträume bereitet,
- dass Sie sich beim erwarteten Publikum einigermassen wohl fühlen,
- dass Sie über eine gewisse Sprachgewandtheit verfügen.
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15.1.2001 - home
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